Nora

 
 

Die Wurzeln der schwedischen Stadt Nora reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Am 20. Dezember 1643 erhielt Nora von Königin Kristina das Stadtrecht verliehen. Nora liegt im Bezirk Örebro und zählt knapp 11.000 Einwohner. Die Stadt und das Stadtbild sind von der Geschichte des Bergbaus geprägt. Der Bergbau in der Gegend von Nora bildete Jahrhunderte lang das Rückgrat der schwedischen Eisenherstellung. Eine Vielzahl von Hütten und Gruben sind Zeugen dieser Vergangenheit. Mit der Einstellung des Bergbaus begann für Nora eine schwere Zeit, in der die Bevölkerung durch Abwanderung um ca. 10% abnahm. Unter großen Anstrengungen hat Nora die Wende zu einer positiven Entwicklung geschafft. Die Gemeinde setzte sich für eine attraktive Bebauung mit Einfamilienhäusern in naturnaher Umgebung ein. Durch die beständige und gemächliche Entwicklung der Stadt hat sich Nora seine Übersichtlichkeit und einen einzigartigen kleinstädtischen Charakter bewahrt. Dies und das kulturelle Angebot und die geographisch günstige Lage trugen dazu bei, dass vielen junge Familien nach Nora gezogen sind. Die günstigen wirtschaftlichen Voraussetzungen haben Nora in einer Untersuchung „Die Kleinstadt von morgen“ einen Platz unter den 40 Städten mit den besten Zukunftsaussichten in Schweden beschert. 

Die Berufstätigen pendeln zwischen Örebro und Lindesberg. In Nora sind ca. 450 kleinere und mittlere Betriebe ansässig. Den Grundstein für den wirtschaftlichen Ausschwung Noras hat Alfred Nobel mit der Firma „Nitro-Nobel“ gelegt. In Nora blüht das Kleinunternehmertum mit vielen Einmann- und Kleinstunternehmen aus allen Bereichen. Mit 15% liegt der Anteil der Selbstständigen in Nora weit über dem Landesdurchschnitt in Schweden.

Das Wahrzeichen von Nora sind drei alte Weiblein, die eines Tages den Markt von Nora besuchen wollten. Allerdings sind sie nie dort angekommen, weil sie sich von allem Möglichen ablenkten ließen und sich zum Schluss auch noch zerstritten haben. 

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