Vortrag Hutebuchen Purucker
Rhöner Hutebuchen im Fokus der Forschung
Kulturgeschichtliche und naturschutzfachliche Bedeutung der Hutebuchen: Spannender Vortrag mit Fiona Purucker am 23.03.2026 in Hilders
Rhön, 16.03.2026 – Typisch für die Rhöner Bergwiesen, die Hutungen, sind die charakteristischen Wetterbuchen. Sturmzerzaust trotzen die alten Solitärbäume Wind und Wetter. Sie sind Wetterschutz für das Vieh aber auch Lebensraum für Tiere, Moose und Flechten. Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat Fiona Purucker die alten Hutebuchen in den Gemeinden Hilders und Ehrenberg kartiert und untersucht. In einem Vortrag wird sie am Montag, den 23. März, um 18.30 Uhr in der Hessischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön (Marienstraße 13, Hilders) ihre Ergebnisse vorstellen.
Die Wetterbuchen und Bergahorne prägen seit Jahrhunderten die kargen Bergweiden der Hohen Rhön. Durch Stürme und moderaten Viehverbiss haben sie ihre markante Gestalt erhalten. Risse in der Rinde, Spalten, Höhlen und knollenförmige Verwachsungen bieten Kleinstlebensräume. Oft sind die alten Bäume mit Flechten und Moosen überzogen, denen sie ebenfalls als Lebensraum dienen.
Inzwischen haben viele dieser markanten Bäume ihr natürliches Alter erreicht und sterben ab. Der Klimawandel kommt als einschneidender Faktor hinzu. Es wird darauf ankommen, neue Hutebuchen nachzupflanzen, wenn sich auch künftige Generationen an den markanten Solitärbäumen erfreuen sollen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Foto 1: Mathesberg Hutebuche im Herbst. /Foto: Arnulf Müller
