Wasser als kostbarstes Gut

Wie der Klimawandel unsere Rhöner Quellen und Bäche verändert – Kostenfreier Online-Vortrag am 12. Februar

Rhön, 28.01.2026 – Wasser ist unser kostbarstes Gut. Doch angesichts hoher Temperaturen, Trockenperioden und Starkregenereignissen werden unsere Rhöner Quellen und Bäche vor große Herausforderungen gestellt. Im Rahmen der Online-Vortragsreihe „In der Rhön – für die Rhön“ beleuchten Stefan Zaenker und drei weitere Referentinnen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Stefan Zaenker, Vorsitzender des Landesverbands für Höhlen- und Karstforschung Hessen e.V., erläutert anschaulich, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unser Grundwasser und unsere Quellen hat und welche Folgen dies für unser kostbares Trinkwasser haben kann. Dabei geht er auch auf die inzwischen 30-jährige Quellenkartierung in der Rhön ein.

Lisa Knur, Mitarbeiterin der Bayerischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservat Rhön, ergänzt wie seit einigen Jahren in der Rhön, aber auch in den anderen Bayerischen Mittelgebirgen Quellen regelmäßig untersucht werden, um Veränderungen durch den Klimawandel frühzeitig festzustellen. Außerdem erklärt sie, warum „Schwammlandschaften“, von denen derzeit viel die Rede ist, eine Transformation unserer Landnutzung erfordern.

Dr. Anne-Kathrin Jackel, Projektleiterin „Auf zu lebenswerten Bächen“ bei der Regierung von Unterfranken, erläutert, wie ein naturnaher Zustand unserer Bäche und ihrer Auen direkt zur Anpassung an den Klimawandel beiträgt und deshalb heute mehr denn je in unser aller Interesse ist. Anhand von Beispielen zeigt sie, wie eine Renaturierung gelingen kann, und gibt Hinweise, was beim Schutz unserer Fließgewässer von besonderer Bedeutung ist.

Die Veranstaltung schließt mit der Vorstellung des WWF-Projektes Fluss.Frei.Raum, das die Rhön als Modellregion hat. Stefanie Schiche, vom Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld, stellt den geplanten Wehrrückbau an der Kupfermühle vor und erläutert, warum dieser für das Ökosystem der Streu bedeutsam ist.

Mit der länderübergreifenden Vortragsreihe „In der Rhön, für die Rhön“ macht die Bayerische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön die Forschung im Biosphärenreservat für die interessierte Bevölkerung greifbar. Die nächste Vortragsveranstaltung am Donnerstag, dem 12. Februar von 19:30 Uhr bis 21:15 Uhr widmet sich den Rhöner Quellen und Bächen und findet auf der Plattform „Webex“ statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung zum Vortrag: https://brrhoen.webex.com/weblink/register/r35226a4428cc1c575b52da65b4fe9f9e

Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön per App erkunden

Mit der offiziellen App „Biosphärenreservat Rhön“ lässt sich das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat bequem und digital entdecken. Eine 3D-Karte bietet Touren- und Ausflugstipps, ein Routing-Tool zeichnet Wander- und Radwege auf. Die App liefert wertvolle Infos zur Rhöner Natur, Verhaltenstipps sowie ein „Virtuelles Panorama“ für einen Rundumblick – auch im Offline-Modus verfügbar. Die kostenlose und werbefreie App ist für iPhones und Android-Geräte in den App-Stores erhältlich.

Foto 1: Hoher Temperaturen, Trockenperioden und Starkregenereignissen stellen unsere Rhöner Quellen und Bäche vor große Herausforderungen. / Foto: Arnulf Müller